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Dienstag, 8. September 2026

Zwei Blütenkränze bekommen ein neues Zuhause

 
Guten Morgen, meine Lieben, heute möchte ich Euch etwas Neues in unserem Garten zeigen. Ganz hinten im Garten, in unserem Pavillon, hängt seit kurzem ein großes Kranzgestell. Geschenkt bekommen habe ich es von einer lieben Freundin, die es beim Sperrmüll entdeckt hat. Sie geht, genau wie ich, auch gerne Sperrmüll shoppen. Und nun hat auch eine hübsche Girlande darin ihren Platz gefunden, die eigentlich für einen ganz anderen Anlass entstanden ist. Sie besteht aus zwei zarten Blütenkränzen, die für die Silberhochzeit meines Schneiderleins und ihres Mannes entstanden sind. Meine Freundin hatte nämlich die Idee, dass wir als Blumenmädchen auftreten könnten.. lach! Dafür brauchten wir natürlich auch den passenden Haarschmuck. Nach der Feier durften die beiden Kränze wieder mit nach Hause und haben nun kurzerhand ein neues Zuhause im Kranzgestell gefunden. Koniferen, Hortensien, kleine Röschen und Efeu verbinden sich darin zu einer wunderschönen spätsommerlichen Mischung. Die Hortensien haben inzwischen ihre kräftigen Sommerfarben verloren, doch gerade ihre sanften, gedeckten Töne gefallen mir sehr. Dazu gesellen sich die kleinen Röschen, während Koniferen und Efeu für sattes Grün und eine üppige Fülle sorgen. Als leuchtenden Kontrast bringt der Amselbrotbaum direkt daneben seine roten Beeren ins Spiel und auch die Vogelbeeren dahinter leuchten schon kräftig. Was für ein schönes Zusammenspiel der Farben! Was meint Ihr? Sieht die Girlande nicht zauberhaft aus, wie sie dort im Kranzgestell im Pavillon hängt? Der ländliche Charme des Pavillon und die leuchtenden Beerensträucher im Hintergrund geben ihr einen wunderbaren Rahmen. Jedes Mal, wenn ich mich in den Pavillon setze, erfreue ich mich an diesem kleinen Stück September. Noch ist der Sommer spürbar, doch der Garten erzählt schon ganz leise vom Wechsel der Jahreszeit.


Material:
  • Koniferen-Grün
  • Hortensien
  • kleine Röschen
  • Efeu
  • Bindedraht
  • Gartenschere
  • Kranzgestell

Dienstag, 30. Juni 2026

Sommerpost aus dem Himbeergärtchen


Im Frühsommer gibt es einen Gartenraum, der mich immer wieder magisch anzieht: mein Himbeergärtchen. Zwischen den Himbeerranken summt und brummt es unablässig, die Hühner streifen neugierig durch den Hof und die ersten roten Früchte leuchten zwischen den grünen Blättern hervor. Es ist einer dieser Orte, an denen ich einfach stehen bleibe und den Moment genieße. An einem solchen Tag entstand das Foto, um das sich heute alles dreht. Eigentlich wollte ich nur diese besondere Stimmung festhalten: das warme Licht, das satte Grün und dieses unverwechselbare Gefühl von Sommer. Doch je länger ich das Bild betrachtete, desto mehr wuchs der Wunsch, daraus etwas Besonderes entstehen zu lassen. So wurde aus meinem Foto eine naive Illustration und daraus entstanden Postkarten sowie eine kleine Leinwand für meine Küche. Perfekt sind sie nicht geworden. Die Farben sind etwas greller als erwartet und auch die Rückseite hätte ich mir anders vorgestellt. Trotzdem mag ich sie sehr, denn sie tragen die Stimmung meines Himbeergärtchens in sich. Einige Karten durften bereits oder werden in den nächsten Wochen als Sommerpost zu lieben Bloggerfreundinnen reisen. Der Gedanke gefällt mir: Ein kleines Stück Himbeergärtchen vom Niederrhein macht sich auf den Weg und bringt vielleicht ein wenig Sommerfreude in fremde Briefkästen. Und wie schön, dass die Freude auch den umgekehrten Weg findet. In den vergangenen Tagen durfte ich selbst liebe Sommerpost aus meinem Briefkasten holen. Ganz herzlich danke ich Tina, Lene une Birgit für ihre wunderschönen Karten und die lieben Zeilen. Zwischen Rechnungen und Werbung sind solche kleinen Grüße jedes Mal etwas ganz Besonderes.

Freitag, 26. Juni 2026

Freitagsblümchen und Himbeermarmelade

Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr wieder in meine Küche gekommen seid. Möchtet Ihr etwas trinken? Sagt es ruhig, Tee, Kaffee oder ein Kaltgetränk? Wir haben alles da! Wisst Ihr was toll ist? Endlich darf ich wieder Himbeermarmelade sagen. Was für eine Freude! Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie oft mich mein Schneiderlein neckend in den vergangenen Jahren verbessert hat. "Das heißt Kon-fii-tüüre", bekam ich regelmäßig zu hören. Dabei klang Himbeermarmelade für mich und auch für mein Schneiderlein schon immer viel schöner und irgendwie auch vertrauter. Wahrscheinlich, weil wir mit diesem Wort groß geworden sind. Nun darf die gute alte Marmelade wieder Marmelade heißen und ich freue mich jedes Mal darüber. Deshalb gesellt sich zu meinen Freitagsblümchen heute auch ein neues Himbeermarmeladenrezept. Doch jetzt erstmal zu meinen Blumen: wie Ihr sehen begleitet mich der kleine Strauß aus dem Himbeergärtchen noch immer. Nur der Bartfaden hat inzwischen schlapp gemacht. Frauenmantel, Salbei und die zarten Sterndolden halten dagegen tapfer durch und stehen nun zwischen frisch gefüllten Marmeladengläsern und den ersten Himbeeren des Sommers. Während sich draußen noch viele reife Beeren im Himbeergärtchen verstecken, duftet es drinnen nach frisch gekochter Marmelade. Ist das nicht toll?! Ich finde ja, Blumen und Marmeladengläser passen ganz wunderbar zusammen, denn beides fängt ein kleines Stück Sommer ein.


Himbeermarmelade mit Vanille und Zitronenverbene (Thermomix)

Zutaten

  • 500 g Himbeeren
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vanillepaste oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 bis 3 Blätter frische Zitronenverbene

Zubereitung

Die Himbeeren zusammen mit dem Gelierzucker, Zitronensaft, der Vanille und den Blättern der Zitronenverbene in den Mixtopf geben. 10 Sekunden | Stufe 5 Anschließend 14 Minuten | 100 °C | Stufe 2 kochen. Die Blätter der Zitronenverbene entfernen und eine Gelierprobe machen. Falls die Marmelade noch zu flüssig ist, 1 bis 2 Minuten länger kochen. Die fertige Himbeermarmelade sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Mein Tipp: Die Zitronenverbene verleiht der Marmelade eine feine sommerliche Frische und passt wunderbar zu den aromatischen Himbeeren aus dem Garten.



verlinkt mit: *Home Sweet Home*,*Niwibo sucht*,*Samstagsplausch*,*Friday-Flowerday*

Dienstag, 2. Juni 2026

Handbemalt und heiß geliebt


Bereits Anfang des Jahres habe ich mit meiner lieben Freundin und meinem Schneiderlein einen kreativen Nachmittag in einem Keramikstudio in unserer Heimatstadt verbracht. Dort konnten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen und aus schlichten Rohlingen ganz persönliche Kunstwerke gestalten. Meine Tasse habe ich Euch bisher noch gar nicht gezeigt. Kerstin und Nicole, die im Juni übrigens blau sucht, waren da deutlich schneller als ich. Also wird es höchste Zeit, nicht wahr?! Dieses Mal hält nicht mein Sohnemann, mein Handmodel ;) die Tasse für das Foto fest, sondern mein Göttergatte. Wobei das eigentlich kein Wunder ist, er trinkt inzwischen jeden Tag seinen heiß geliebten Kaffee daraus. Besonders schmunzeln muss ich darüber, wie schön sein Outfit zu den Farben der Tasse und sogar zu unserer Küche passen, so als ob ich es extra arrangiert hätte.. lach! Doch nun guckt Euch doch mal die Tasse an! Auf dem mattweißen Hintergrund tanzen blaue Blumenbälle an feinen zimtfarbenen Stielen. Dazwischen sitzen kleine blaue Blätter mit braunem Rand. Keine Seite gleicht der anderen und genau das macht den besonderen Reiz aus. Die Tasse wirkt schlicht, natürlich und ein wenig skandinavisch, finde ich. Hübsch, oder?! Ich gebe zu sie ist nicht perfekt, überall findet man die kleine Unregelmäßigkeiten, aber ich finde sie machen die Tasse charmant und verleihen ihr ihren ganz eigenen Charakter. Und wisst Ihr was? Jedes Mal, wenn ich die Tasse sehe, denke ich an diesen fröhlichen Nachmittag mit meinen Freundinnen zurück. Ist das nicht wunderbar?!