Posts mit dem Label Liebe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liebe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 31. Oktober 2026

40 kleine Candybags



"Mama, ich wäre dann soweit! Wir können von mir aus loslegen!", mein Sohnemann schaut mich erwartungsvoll an, "Na, was hast du denn alles mitgebracht?". Grinsend stelle ich meine Einkaufstasche auf den Tisch: "40 Candybags und natürlich jede Menge Füllmaterial!". Mein Jüngster greift nach der Tasche und wirft einen Blick hinein: "Wooow.. Mama, da hast du aber ordentlich zugeschlagen!". Ich muss lachen und zucke mit den Schultern: "Na, es soll schließlich für jeden etwas dabei sein!". "Dann wollen wir mal sehen!", sagt er und kippt die großen Verpackungstüten auf unserem alten Esstisch aus. Neugierig schaut er sich die Ausbeute an und beginnt gleich, den Inhalt aufzuteilen: "Also, in jede Tüte kommen ein Halloween-Lutscher, ein Tütchen mit bunten Fruchtgummis und natürlich ein gruseliges Fruchtgummi-Auge! Und die übrigen Süßigkeiten sammeln wir in unserem Candy-Eimer. Falls später noch ein paar Nachzügler kommen, haben wir auch für die etwas da.". Ich nicke zustimmend und grinse meinen Sohn an: "Genau so machen wir das!". Während wir die Süßigkeiten sortieren und die Candybags nach und nach füllen, bekommen wir plötzlich Besuch auf vier Pfoten. Unser Kater Sky hat offenbar beschlossen, dass der Korb genau der richtige Platz für ihn ist. Seelenruhig setzt er sich mitten hinein und schaut uns unschuldig an. "Na, schau dir diesen Lümmel an!", mein Sohnemann lacht auf, "Sky, jetzt mach schon Platz! Raus da, kleiner Pirat!". Er greift nach unserem pelzigen Helfer und setzt ihn vorsichtig auf den Boden. Auch Sky ist für Halloween gerüstet. Seine schwarze Augenklappe macht aus unserem einäugigen Kater einen waschechten kleinen Piraten.* Nach und nach füllen sich die Candybags und auch unser Candy-Eimer bekommt seinen Inhalt. Am Ende ist der Korb pickepacke voll und wir können zufrieden auf unser Werk schauen. 40 kleine Überraschungen warten nun auf ihre Abholung. Jetzt kann Halloween kommen! Wir freuen uns schon auf das Klingeln an der Haustür und die vielen kleinen Hexen, Vampire und Gespenster, die heute abend bei uns vorbeischauen werden.


hAppY hAllOwEEn!
Nicole


Donnerstag-Abend, 29.10.2026
Freitag-Morgen, 30.10.2026



Freitag-Nacht, 31.10.2026



 Halloween-Bucket-List von Ulrike



Diese kleine Halloween-Bucket-List von Ulrike hat mir in den vergangenen Wochen jede Menge Freude bereitet. Liebe Ulrike, Dir möchte ich ganz besonders danken, denn Du hast mit Deiner wunderbaren Idee nicht nur eine Liste voller schöner Anregungen geschaffen, sondern auch dazu eingeladen, den Oktober mit offenen Augen, Kreativität und einer großen Portion Halloween-Vorfreude zu genießen. Es ist schön, dass Du Dir immer wieder solche Aktionen ausdenkst und uns daran teilhaben lässt. Ich bin zwar erst etwas später eingestiegen, habe aber schnell gemerkt, dass ich schon erstaunlich viele Aufgaben mit einem Häkchen versehen konnte. Drei kleine Naschereien sind allerdings noch übrig geblieben: Spooky Snacks, Halloween-Kekse und Schokolade. Aber darum ging es ja auch gar nicht, nicht wahr?! Es war einfach schön, sich immer wieder etwas aus der Liste herauszupicken, kreativ zu werden, den Herbst zu genießen und sich auf Halloween einzustimmen. Dabei sind viele gemütliche Momente, kleine Basteleien und schöne Erinnerungen entstanden. Ich hatte jedenfalls eine wunderbare Zeit mit meiner ganz persönlichen Halloween-Bucket-List und freue mich schon auf die nächste gemeinsame Aktion.

*********************************************

Vielleicht habt Ihr Euch gewundert, warum unser Sky auf den beiden Fotos als kleiner Pirat unterwegs ist. Vor einigen Wochen kam unser Kater schwer verletzt nach Hause. Leider war sein Auge so schwer geschädigt, dass der Tierarzt es nicht mehr retten konnte. An der Stelle, an der sein Auge war, befindet sich nun eine Naht, die noch vollständig verheilen muss. Für das Foto haben wir ihm deshalb mit ein wenig KI eine schwarze Piratenklappe verpasst. Ein kleiner Spaß, der unserem tapferen Sky den passenden Piratenlook verleiht.

Freitag, 9. Oktober 2026

Unsere Silberhochzeit


Unsere Silberhochzeit liegt nun hinter uns und heute nehme ich Euch ein kleines bisschen mit zu unserer Feier. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Blumen und unsere herbstliche Tischdeko. Die Fotos sind vor Beginn der Feier entstanden, dazu habe ich noch drei kleine Eindrücke vom späten Abend ausgewählt. Eigentlich wollten wir unsere Silberhochzeit etwas größer feiern. Wir sind allerdings die Letzten in einer ganzen Reihe von Silberhochzeiten und mein Göttergatte hatte einen ganz klaren Wunsch: Es sollten nur die engsten Freunde (Ihr wisst schon, 14 + 2 kleine und große Freunde), die Freunde aus der Nachbarschaft, unsere Trauzeugen und die engste Familie dabei sein. Und so wurde es schließlich eine kleine, sehr persönliche Feier. Gefeiert wurde in unserem Garten. Unser Pagodenzelt mit dem doppelten Dach stand auf der Wiese und bot gerade genug Platz für vier Bierzeltgarnituren. Mehr passten beim besten Willen nicht hinein und selbst diese vier Tische waren ziemlich eng belegt. Für die Tischdeko habe ich auf allen Tischen die gleichen Zutaten verwendet. Grobe Jute bildete die Grundlage, darauf standen kleine lila Vasen mit Herbstastern und Topinambur-Blüten, dazu hell- und dunkelgrüne Kerzen, kunterbunte Zierkürbisse, orangefarbene Lampionblumen, rote Hagebutten, Kastanien und allerlei kleine Fundstücke aus unserem Garten. Durch die unterschiedlichen Arrangements sah jeder Tisch ein klein wenig anders aus und trotzdem gehörten alle wunderbar zusammen. Mein ältester Sohn hatte nicht nur die Bar übernommen, sondern war auch für die Musik zuständig. Die Bar stand auf Strohballen und auch eine große, beleuchtete „25“ bekam dort ihren Platz. Auch kulinarisch wollten wir es gemütlich und unkompliziert halten. Statt Buffet oder Caterer gab es Life-Cooking. Einen Foodtruck hätten wir bei uns im Garten ohnehin nicht vernünftig aufstellen können. So wurde direkt vor Ort gekocht und unsere Gäste konnten sehen, was später auf den Tellern landete. Ganz besonders habe ich mich über meine Familie gefreut. Meine Nichte kam mit ihrem Mann und ihren zwei zuckersüßen Töchtern aus Selders, mein Neffe mit seiner Frau und ihrer frischgeborenen Tochter aus Tübingen. Auch mein Bruder mit seiner Frau war dabei. Und natürlich durfte meine Schwiegermama nicht fehlen. Wir sehen uns einfach viel zu selten und deshalb waren diese gemeinsamen Stunden für mich besonders schön. Und natürlich waren unsere engsten Freunde dabei. Familie und Menschen, die sich längst wie Familie anfühlen. Der Trauzeuge meines Göttergatten gehört zu diesen 14 und meine Trauzeugin kam nach vielen Jahren, in denen wir uns aus den Augen verloren hatten, ebenfalls zu unserer Silberhochzeit. Und obwohl wir uns so lange nicht gesehen hatten, fühlte es sich überhaupt nicht so an. Es war sofort wieder vertraut. Später am Abend leuchtet unser Pagodenzelt warm in die Dunkelheit. Die Kerzen brennen noch auf den Tischen und überall wird erzählt, gelacht und angestoßen. Auf einem der letzten Fotos sind mein Göttergatte und ich zu sehen. Ein bisschen müde, aber glücklich. Und da sitzen wir nun, nach 25 gemeinsamen Jahren, mitten in unserem Garten, umgeben von Familie, Freunden und all den kleinen Dingen, die diesen Abend zu unserem Abend gemacht haben.


Dienstag, 6. Oktober 2026

Eine Girlande voller Freundschaft


Erschöpft, aber zufrieden kommen mein Göttergatte, ich und unsere Söhne vom Garten ins Haus. Den ganzen Tag über haben wir draußen geräumt und unser großes Partyzelt aufgebaut. Kurz bevor ich mich aufs Sofa setzen will, sehe ich, wie die Autos lieber Freunde vor unserem Haus parken. (Ihr wisst schon, 14 kleine und große Freunde, mit denen uns inzwischen so viele gemeinsame Jahre verbinden, teilweise schon seit unseren eigenen Schulzeiten. Und dann sind da noch zwei weitere Paare, die seit der Kindergartenzeit unserer Söhne zu unserem Freundeskreis gehören und sogar in derselben Straße wohnen.) „Nanu, was möchten die denn hier?“, frage ich halblaut in den Raum und gehe Richtung Haustür. Doch schon im kleinen Flur werde ich von meinem jüngsten Sohn aufgehalten. Breit grinsend steht er vor mir. „Es tut mir leid, Mama, aber Du darfst die Tür erst öffnen, wenn geklingelt wird.“ Also warten mein Göttergatte und ich. Unser Sohn versüßt uns die Wartezeit mit allerlei Nichtigkeiten und verrät natürlich kein Wort. Dann endlich klingelt es. Ich öffne die Tür und unsere Freunde stehen strahlend vor uns. „Überraschung!“ Kaum stehe ich auf der kleinen Treppe, da drückt mir mein Schneiderlein einen wunderschönen Strauß Hortensien in die Arme. „Hachz..!“, mehr bringe ich im ersten Moment nicht heraus. Doch direkt vor unserer Haustür wartet schon die nächste Überraschung. Eine wunderschöne, üppige Girlande schmückt unseren Hauseingang. Den ganzen Nachmittag haben unsere Freunde heimlich daran gearbeitet. Hortensien, Chrysanthemen, Heidekraut, Beeren, Samenstände, verschiedene Blätter, Zweige und lange, flauschige Gräser sind darin miteinander verbunden. Alles passt wunderbar zu uns und zu unserem alten Backsteinhaus. Und je länger ich hinschaue, desto mehr entdecke ich. Zwischen all den Naturmaterialien stecken unsere Papierröschen. Dutzende davon. Viele liebe Hände haben sie gedreht und ich bin mir sicher, einige von ihnen sogar ich. Denn sie schmückten schon die Silberhochzeitsgirlanden unserer Freunde und nun haben unsere Freunde sie in unsere Girlande eingearbeitet. Die großen silberfarbenen Papierblüten fallen mir sofort ins Auge. Zwischen den echten Blüten wirken sie fast wie ungewöhnliche Herbstblumen. Über der Haustür hängt eine kleine, silberne „25“ im Lorbeerkranz und macht die Girlande zu unserem ganz persönlichen Silberhochzeitsgruß. Dann geht es gemeinsam weiter in den Garten. Wie gut, dass unser großes Partyzelt schon steht und auch die Bänke und Tische bereit sind. So können wir es uns trotz des inzwischen kühleren Abends gemütlich machen. Es wird ein fröhlicher, kleiner Umtrunk, wir stoßen an, erzählen, lachen und lassen den Abend ganz in Ruhe ausklingen. Irgendwann heißt es „Gute Nacht“ und „Bis morgen“. Mein Göttergatte und ich sind uns sicher: Einen schöneren Auftakt zu unserer Silberhochzeit können wir uns gar nicht vorstellen.


Freitag, 2. Oktober 2026

Freitag, 21. August 2026

Haus am See (oder "Ferienblümchen!")


Es gibt Sommertage, die vergisst man wieder. Und dann gibt es diese besonderen Tage am Haus am See. Tage, an denen die Hitze über dem Wasser flimmert, ein Sprung ins kühle Nass alle Sorgen fortspült und das Leben für einen Augenblick ganz leicht wird. Hier geht es nicht um große Erlebnisse. Es sind die Menschen, die diesen Ort besonders machen. Freundschaften, die über viele Jahre gewachsen sind. Kinder, die hier einst am Ufer spielten, laut lachend ins Wasser sprangen und heute längst fast schon erwachsen sind. Hunde, die uns all die Sommer begleitet haben und inzwischen mit grauen Schnauzen lieber den Schatten als das Wasser suchen sollten. Alles hat sich verändert und doch fühlt sich nichts fremd an. Vielleicht ist es genau das, was Familie ausmacht. Nicht nur die Menschen, mit denen wir verwandt sind, sondern all jene, die über die Jahre zu unserem Leben gehören. Die wissen, wie wir unseren Kaffee trinken, die unsere Geschichten schon hundertmal gehört haben und trotzdem noch einmal darüber lachen. Die da sind, ohne dass man sich erklären muss. Zwischen dem Plantschen im Wasser, dem Zirpen der Grillen, dem Flirren der Libellen und den springenden Fischen entsteht etwas, das man nicht planen kann: das tiefe Gefühl von Zusammengehörigkeit. Es sind diese heißen Sommertage voller Müßiggang, an denen niemand etwas Besonderes leisten muss. Es genügt, gemeinsam da zu sein. Vielleicht ist Glück manchmal genau das. Ein Haus am See. Kaltes Wasser an einem heißen Tag. Menschen und Tiere, die einen durchs Leben begleiten. Und das leise Wissen, angekommen zu sein.
Verlinkt mit: *Friday-Flowerday*