Montag, 25. November 2013
Endlich
"Endlich!", denkt sich wohl mein Haupthahn Gustav und legt seinen Kopf zur Seite, "Seit dem dieser quirlige Vierbeiner hier im Garten sein Unwesen treibt, hat niemand mehr Zeit für uns!". Mein schlechtes Gewissen piesackt mich. Gustav hat ja Recht, nicht nur die Hühner kommen zu kurz, alles steht Kopf seit dem Julie da ist. Schnell öffne ich die Tür zum Aussengehege und meine Hühner tanzen aus dem Stall heraus. Zuerst kommt Gustav heraus, dann Hanni und Nanni, gefolgt von Trine und Trude und zum Schluss Hahn Holger. Ja, es ist wirklich so. Sie hüpfen und tippeln und schlagen mit den Flügeln. Befreit stürzen sie sich auf die Wiese und rupfen und scharen was das Zeug hält. Ich grinse in mich hinein. Ja, klar. Chabos scharen nicht! Das hat auf jeden Fall der Züchter behauptet. Ich glaube, ich werde ihn mal zu einem Kaffee zu uns einladen, damit er sehen kann, wie glücklich scharende Chabos ausschauen.
Umgang
Wer die Weisheit liebt, ist redlich,
aber wer Umgang mit Hühnern pflegt,
ist seltsam.
(Woody Allen)
Sonntag, 24. November 2013
Hibbeln
Mein schwangere Amsel war heute schon wieder im Krankenhaus, aber leider musste sie wieder unverrichteter Dinge nach Hause. Morgen werden die Wehen eingeleitet. Mal abwarten! Aargghh!
Weihnachtsbaumschmuck aus Salzteig
Zutaten:
- 3 Teile Salz
- 1 Teil Mehl
- Wasser
- eine Schüssel und einen Löffel
- Plastiktüte
- Plätzchenausstecher
So geht’s:
1. Zuerst wird das Mehl und das Salz in die Schüssel gegeben und gut, mit dem Löffel, vermengt.
2. Nach und nach etwas kaltes Wasser zugeben. Nicht zu viel, sonst wird der Teig zu flüssig.
3. Der Teig wird solange gerührt, bis er sich leicht von der Schüssel löst.
3. Der Teig wird solange gerührt, bis er sich leicht von der Schüssel löst.
4. Den fertigen Teig 10 Minuten auf dem Tisch durchkneten, bis er weich und geschmeidig ist.
5. Nun muss der Teig, für eine Stunde, in einer Plastiktüte ruhen.
6. Dann kann es losgehen: Der Teig wird ausgerollt und dann werden mit dem Plätzchenausstecher weihnachtliche Motive ausgestochen. Ein Loch für eine Schleife zur Aufhängung, darf nicht fehlen.
8. Wer mag kann nun seinen Weihnachtsbaumschmuck noch bemalen und/oder die einzelnen Motive mit einer Schleife verschönern.
Und wer jetzt die Nase rümpft und sagt: "Salzteig war doch in den 80igern!", der hat vollkommen recht. Aber - retro ist in.
Totensonntag
Der Totensonntag (oder der Ewigkeitssonntag) ist in der evangelischen Kirche ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Aber nicht nur das, er ist auch der Starttag für die meisten Gärtnereien, um ihre Adventausstellungen zu eröffnen. Für mich ist der Totensonntag auch ein Fixtermin, denn danach geht es an die Weihnachtsdeko. Wobei dieses Jahr es bestimmt nicht so einfach wird, alle Sachen vom Dachboden zu holen, wenn unten ein fiebsender kleiner Welpe wartet.. grins schief!
Samstag, 23. November 2013
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