Samstag, 30. November 2013

Barbaramarkt



Wer heute noch keine Idee hat, was er an diesem Wochenende Schönes unternehmen kann, der sollte sich unseren kleinen beschaulichen Barbaramarkt im Herzen der Altsiedlung anschauen. Ein kleiner, aber wirklich charmanter Weihnachtsmarkt mit allem, was ein Weihnachtsmarkt zu bieten haben muss. Der Duft von frischen Tannenzweigen, würzigem Glühwein und gegrillter Bratwurst lässt adventliche Stimmung aufkommen. Der hübsche Vorplatz der Marienkirche in der Bergarbeiter-Siedlung, sowie das Licht der hellerleuchteten kleinen Buden sorgen für eine heimelige Stimmung. Und wem es, trotz Glühwein, zu kalt wird, kann sich im gemütlichen Jurtenzelt der Pfadfinder am Lagerfeuer aufwärmen und sich ein schmackhaftes Stockbrot rösten.

Freitag:   29.11.2013 18.00 - 21.00 Uhr
Samstag: 30.11.2013 14.00 - 21.00 Uhr
Sonntag:  01.12.2013 11.00 - 18.00 Uhr

Der Kaninchen-Mann war da



"So, das sind die letzten Hühner!", der Kaninchen-Mann klopft sich mit den Händen die Jacke ab und schließt den Kofferraumdeckel seines Autos. Von meinem freundlichen Hühnernachbarn fehlt jede Spur. Der Kaninchen-Mann hat alle Hühner meines Hühnernachbarn nach gemeinsamer Absprache abgeholt. Für die Hühner meines Nachbarn fängt ein neues Leben in einer Kleingartenkolonie an. Und für meinen Nachbarn nun auch, ein Garten ohne Hühner. Der erste Schritt zum Auszug ist wohl getan. Ach, männo! Ich will das einfach nicht. So einen tollen Nachbarn bekommen wir nie wieder.
Ihr fragt Euch sicherlich: Warum heißt der Kaninchen-Mann Kaninchen-Mann? Tja, der Kaninchen-Mann bekam seinen Namen durch unseren Großen. Der Kaninchen-Mann züchtet in einer nahe gelegenen Kleingartenkolonie Kaninchen (Ja, man glaubt es kaum!) und engagiert sich jedes Jahr ehrenamtlich auf dem Adventsmarkt am Kloster Kamp. Dort baut er alljährlich einen Streichelzoo auf, in dem er seine Kaninchen zur Verfügung stellt. Alle Kinder dürfen die Kaninchen streicheln und herzen, was auch gerne von den Kindern angenommen wird. Ob es den Kaninchen gefällt, sei erstmal dahin gestellt! Vor einigen Jahren bekam mein Großer zu Nikolaus den Playmobil Kaninchenstall geschenkt. Er staunte nicht schlecht, als der Kaninchen-Mann dann auf dem Adventsmarkt leibhaftig vor ihm stand. Mit Hut und Bart, eben ganz der Kaninchen-Mann. Wie angewurzelt blieb mein Großer stehen und zupfte zaghaft an meiner Jacke. Dann flüsterte er mit leise Stimme: "Du, Mama! Der Kaninchen-Mann steht da. In echt!". Das konnte ich damals nur grinsend bestätigen. Seit dem heißt der Kaninchen-Mann eben Kaninchen-Mann. Und mittlerweile kennt nicht nur unsere Familie ihn unter diesen Namen, sonder alle Bekannte im Umkreis auch.. Lach!

Freitag, 29. November 2013

Hurra, Matilda ist da!

Menschenjunges, dies ist dein Planet
Hier ist dein Bestimmungsort, kleines Paket
Freundliches Bündel, willkommen herein
möge das Leben hier gut zu dir sein!

(Reinhard Mey)



Gestern um 17: 31 Uhr erblickte die kleine 
Matilda das Licht dieser Welt.

52 cm, 3.630 Gramm

Sie ist da. Sie ist da. Sie ist endlich da!
Hurra!!

Adventkalender

"Mama, wann hängst du denn eigentlich unsere Adventkalender auf?!", mein Großer sieht mich treuherzig an, "Wir kriegen doch wieder einen, oder?!". Ich zucke erschöpft die Achseln, im Moment habe ich echt anderes im Kopf (Welpe, Welpe, Welpe). "Ja, natürlich bekommt ihr einen! Aber es ist ja noch gar nicht soweit.", entgegne ich mit einem zaghaften Lächeln. "Mama, aber wann hängst du ihn denn auf? Ich möchte einen Magic-Adventkalender und der Kleine auch.", mein Großer wird drängender, "Mama, hörst du mir überhaupt zu?". "Ja, das tue ich. Ihr werdet schon den richtigen Adventkalender bekommen.", vertröste ich meinen Großen. "Mama!", jetzt ermahnt mich mein Großer, "Aber nicht vergessen!". Ich seufze und packe die gewünschten Magic-Adventkalender auf meine innere ToDo-Liste, direkt hinter Hausputz, Weihnachtdeko und Plätzchen backen. Noch habe ich ja zwei Tage..

Donnerstag, 28. November 2013

Das kleinste Licht

Auch das kleinste Licht 
hat sein Atmosphärchen.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Adventskranz



Der erste Adventskranz war kein Kranz im herkömmlichen Sinne, sondern ein hölzernes Rad mit 24 kleinen Kerzen für die Werktage und vier großen Kerzen für die Adventssonntage. Aufgehangen wurde dieses Rad das erste Mal im Jahre 1839 in einem Kinderheim in der Nähe von Hamburg und zwar von einem evangelischen Theologen, Herrn Johann Hinrich Wichern. Auf diese Weise konnten die Kinder des Kinderheimes sehen, wie viele Tage sie noch auf das Weihnachtsfest warten mussten. Später wurde das Holzrad dann noch mit Tannengrün geschmückt. Das Tannengrün stand und steht heute noch als Zeichen für das ewige Leben. Nach und nach verbreitete sich dieser Brauch in den evangelischen Kirchen. Und ab 1925 freundeten sich auch die katholischen Gemeinden mit diesen wirklich hübschen Brauch an. So fand der Adventskranz den Weg in die Herzen und Heime der Gemeindemitglieder. Im Laufe der Zeit wurde er kleiner und handlicher und trug nur noch vier Kerzen. Aber dem Zauber, den ein leuchtender Adventskranz innehat, tut das keinem Abbruch. Im Gegenteil, nichts ist schöner als ein, vom Kerzenglanz beschienenen, Kindergesicht, welches erwartungsvoll Weihnachten entgegenblickt.

Weihnachtlicher Hausputz

Es ist genauso, wie ich es erwartet habe. Dadurch das Julie immer meine Nähe sucht, habe ich es bisher noch nicht geschafft meinen weihnachtlichen Hausputz zu machen. Geschweige denn, irgendetwas weihnachtlich zu dekorieren. "Musst du denn vorher putzen?", der Patenonkel meines Kleinen schaut mich fragend an. "Ja, na klar! Man kann die Weihnachtsdeko doch nicht vor die ungeputzten Fenster hängen!", seufze ich. "Doch das kann man!", der Patenonkel grinst mich an. "Ich nicht.", gebe ich kleinlaut zu, "Da bin ich die Tochter meiner Mutter!". Hoffentlich finde ich diese Woche noch Zeit dazu, denn dieses Jahr drängt es mich regelrecht alles schön und heimelig zu machen.