Donnerstag, 19. März 2015

Frühlingssträußchen in gelb



Gestern Nachmittag stand vor unserer Haustür dieses hübsche, kleine Frühlingssträußchen. Begleitet wurde es mit ganz lieben Wünschen, einem Tütchen mit Samen meiner Lieblingssonnenblumen und einem wunderschönen Gedicht, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Masche für Masche
strick ich mir
mein Leben zurecht 


Dunkles wechselt
mit Hellem
dünner
brüchiger Faden
mit dicker Wolle

seltsame, einzigartige
Muster entstehen
manchmal auch hübsche

so ist
mein Leben

(Andrea Schwarz)


verlinkt mit


Liebe Karin, ich habe mich so sehr gefreut, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Danke für Dein Mitgefühl und für Deine lieben Worte. Ich freue mich sehr darüber, dass Du hier bei mir still mitliest und wenn sich hier alles eingespielt hat, trinken wir gemütlich einen Kaffee. Herzlichst, Nicole

Mittwoch, 18. März 2015

Ein Lächeln



Ich bin spät dran. Ich habe meiner Schwägerin versprochen meine Mutter pünktlich nach der Arbeit abzuholen, denn sie muss selber ins Büro. Ich hetze durch den Stadtverkehr und laufe im Dauerlauf zum Haus meines Bruders. Anstatt das ich wie sonst noch eine Weile vor der Tür stehen muss, stehen meine Schwägerin und meine Pflegenichte schon parat. Meine Nichte ruft meiner Mutter zu: "Guck mal, Oma. Wer da kommt!". Meine Mutter steht im Flur und ein Lächeln huscht über ihr runzliges Gesicht: "Meine Mutti!", ruft sie mir freudig entgegen.

Kleine Anmerkung: Man muss immer ganz genau seine Wünsche formulieren, auch wohl an den lieben Gott. Bat ich ihn doch noch ganz innig um ein kleines Mädchen. Es hätte bloß einbissel jünger als 80 Jahre sein sollen.. lächel!!

Dienstag, 17. März 2015

Österliche Etagere



Die Sonne scheint hell und warm vom Frühlingshimmel hinunter. Die kleinen lilafarbenen Krokusse öffnen weit ihre Blütenköpfe und der frische Wind lässt sie fröhlich im Moosbett wippen. In achtzehn Tagen ist Ostern. Da es ist an der Zeit ein wenig österlich zu dekorieren. Aus den Tiefen unseres Waldgarten habe ich einige Moosflechten geholt und einige naturfarbene Wachteleier liegen auch schon griffbereit neben meiner angestaubten Zinketagere. Nachdem ich die Moosflechten und die Wachteleier verteilt habe, folgen noch einige flaumige, gepunktete Perlhühnerfedern. Ein verlassenes Schneckenhaus und ein paar handgearbeitete graue Keramik-Eier aus meinem scheinbar unerschöpflichen Fundus gesellen sich dazu. Den krönenden Abschluß macht ein rostiger kleiner Hoppelhase. Ihn habe ich mal in meinem Lieblingsblumenladen entdeckt und gleich drei Mal gekauft. Verrückt, oder?!

verlinkt mit:

Montag, 16. März 2015

Gelb, gelb, gelb



Ich komme selbst nicht aus dem Staunen raus. Gelb, gelb, gelb. Ich sehe gelb.  Wie Ihr ja bereits wisst, bin ich eigentlicht kein Fan von gelb. Gelb ist nicht meine Farbe. Doch schaue ich mich in meinem Wohnzimmer um, hat sich anscheinend die Farbe Gelb still und heimlich eingeschlichen. Nicht nur das meine gelbe Vase auf dem Tisch steht, nein, es hängen auch noch gelbgemusterte Ostereier daran. Auf dem Sofa liegen gelbe Kissen und ein kuscheliger, gelber Plaid liegt in greifbarer Nähe. Auch die Wand hinter dem Sofa leuchtet in einem zarten Gelbton. Anscheinend hat es mich erwischt - Gelbfieber.

Freitag, 13. März 2015

Wir finden uns ein.



Geradlinig wie die Holzbalken einer Bank wird unser Weg nicht sein, eher verschlungen und kurvig wie ein natürlicher Bachverlauf. Aber wir werden uns einfinden. Unsere Situation ist eine andere geworden, vieles hat sich geändert, doch auch vieles ist geblieben. Ich vermisse Euch. Das Schreiben. Das Lesen. Den Austausch. Viele von Euch Lieben haben an mich gedacht und mir und meiner Familie Kraft, Mut und Zuversicht gewünscht. Das hat mir sehr geholfen und mich ein Stück weit getröstet. Ihr seid wunderbar! Herzlichen Dank dafür. Seid lieb gegrüßt, Nicole.

Sonntag, 8. März 2015

Sendepause



... aus familiären Gründen.

Samstag, 7. März 2015

Blau



Ein Blick in den Himmel verrät mir, das wird ein fantastisches Frühlingswochenende. Das Grau der vergangenen Tage reißt auf und die Sonne kommt durch. Mein "Keine-Hühner-mehr-Nachbar" ist schon fleißig dabei und schnibbelt die letzten vertrockneten Äste ab. Den Rasen hat er gestern schon gekalkt. Müßig blicke ich in meinen Garten. Soviel ist noch zu tun, aber heute ist mir einfach nicht danach. Heute mache ich blau und genieße den Frühling.