Es ist bereits Mitte November und die letzten Tage hatten viel Regen und Nebel im Gepäck. Tage die viel zu kurz waren und an denen es nicht richtig hell wurde. Und doch ist es der Monat, der mich im Herzen berührt. Ich liebe es nach getaner Gartenarbeit oder einem ausgiebigen Spaziergang mit Mann und Hund ins heimelige Haus zu kommen und meine kalten Händen an einer guten Tasse Tee oder Kaffee zu wärmen. Wenn dann noch im Ofen ein lustiges Feuerchen brennt und Lichterketten oder Kerzen den frühen Abend erhellen, hat die Zeit der Mythen und Märchen hat begonnen. Die Musik wird besinnlicher, die Mahlzeiten deftiger und die Familie rückt zusammen. Hachz.. wie gesagt: Ich liebe diese Zeit.
Unser Lieblingsgericht für diese heimelige Zeit ist übrigens "Möhrendurcheinander" (auch "Muurejubbel"*, "Möhrenstampf" oder "Möhren untereinander" genannt). Zur Zubereitung werden dafür Möhren und mehligkochende Kartoffeln geschält, in Würfel geschnitten und in Brühe gekocht. Nach dem Garen werden sie mit einem Kartoffelstampfer zerstampft und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Nur noch einen Schwups warme Milch, einen Stich Butter dazu und frische, gehackte Petersilie untergemengt und dann genießen. Einfach lecker.
*Muurejubbel, Muhrejubbel- niederrheinische Mundart




















































