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Mittwoch, 22. Januar 2014

Winterlinge

Eine der ersten Pflanzen, die uns im Jahresverlauf mit ihren wunderschönen, gelben Blüten auf den Frühling einstimmt, ist der Winterling. Schon ab Ende Februar kann man die ersten Blüten dieses Hahnenfuß-Gewächses entdecken (und nicht schon Ende Januar, sowie in diesem Winter!). Die gelben Winterlinge wachsen auf humusreichen Böden unter Bäumen und Sträuchern, deshalb findet man sie oft als verwilderte Blütenteppiche in Laubwäldern. Bereits im 16. Jahrhundert wurde begonnen, die ursprünglich aus Frankreich stammende Pflanze, in unseren Gärten zu kultivieren. Winterlinge haben unterirdische Knollen und vermehren sich in der Regel selbst. Natürlich können die Knollen auch käuflich erworben werden. Da ihre Knollen aber außerhalb der Erde schnell vertrocknen können, sollten sie direkt nach dem Kauf (etwa 5 cm tief in die Erde) eingepflanzt werden. Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung ist im Frühjahr nach der Blüte. Auf sehr humusreichen Böden vermehren sie sich dann zum Teil auch durch eigene Aussaat. Aber Vorsicht: Auch wenn Winterlinge wunderbar anzusehen sind und man den Eindruck hat, sie könnten den Frühling herbei locken: sie sind stark giftig! Ganz besonders ihre Knollen (besonders gefährlich für buddelnde und alles verschlingende Welpen)!

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