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Freitag, 12. Juli 2013

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Ich habe gerade ein ganz wunderbares Buch zu Ende gelesen: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce! Harold Fry, ein älterer Herr, erhält den Brief einer lange vergessenen Arbeitskollegin und Freundin: Queenie Hennessy. Queenie teilt ihm in diesem Brief mit, dass sie bald sterben wird. Verschiedenste Emotionen und Erinnerungen prasseln auf Harold ein, die er längst vergessen glaubte. Er schreibt ihr ebenfalls einen Brief und bringt ihn zum Briefkasten in der Nähe. Dort entscheidet er, dass er noch ein Stück weiter laufen und auch den nächsten Briefkasten nehmen könne. Und so beginnt die Reise, die ihn immer weiter und weiter führt. Harald glaubt fest daran, dass Queenie nicht sterben wird, solange er zu ihr läuft. Also läuft er, quer durch Großbritannien. Er läuft, nicht nur für seine Freundin, sondern immer mehr für sich selbst, für seine Frau und für seinen Sohn. Er bekommt auf seiner Reise die Gelegenheit seine Vergangenheit und sein jetziges Leben zu überdenken. Eine Reise, begonnen für jemand anderen wird so zu einer Reise zu sich selbst. Die Autorin, Rachel Joyce, schreibt, sie hätte ihr Herz in diese Geschichte gelegt und sei jeden Schritt mit Harold gegangen - und das spürt man auch. Ein ganz warmherziger und berührender Roman – über Geheimnisse und zufälligen Begegnungen. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität. Und nicht zu vergessen, über ein Paar ganz unscheinbare Segelschuhe.

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