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Freitag, 12. April 2013

Gänseblümchen



Ich laufe meinem Kleinen auf dem Schulweg entgegen. Die Sonne scheint, es ist Freitag - endlich Wochenende. Gute Laune, weit und breit! Ich sehe ihn schon von weitem um die Ecke biegen. Hüpfend geht er seinen Heimweg . Und plötzlich ist er weg. Nanu, wo ist er denn jetzt so schnell hin?! Einbissel schneller laufe ich ihm entgegen. Und da sehe ich ihn. Er kniet in einem fremden Vorgarten und pflückt von der Wiese Gänseblümchen. "Mama!", ruft er laut, "Guck mal! Die ersten Gänseblümchen!". Ich grinse ihn an: "Na, die sind ja schön! Aber jetzt komm runter von der Wiese, sie gehört uns nicht." Widerstrebend steht er auf und kommt zu mir. Ich bücke mich zu ihm runter. Er drückt seine Nase an meine und sagt ganz leise: "Ninini!". "Ninini!", antworte ich und dabei reiben sich unsere Nasen aneinander, ein vertrautes Spiel zwischen uns. "Die sind für dich!", sagt er sanft und hält mir die Gänseblümchen hin. Mein Herz läuft über - wiedereinmal. Aller Ärger (zwischen uns) ist verflogen. Wie macht er das bloß?!

Kommentare:

  1. Liebe Frau Frieda,
    das ist ganz einfach zu beantworten:
    reine, unverfälschte Liebe.
    herzl. Grüße aus der Ferne
    sendet euch Uschi

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  2. Betimmt!! Aber er hat mich auch ganz gut im Griff.. lach! Schön, dass Du wieder da bist. Liebe Grüße vom frühlingshaften Niederrhein, Frau Frieda.

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