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Samstag, 27. April 2013

Wo sind die Maiglöckchen?

Ich schlendere durch den Garten und schaue in jede Ecke, ob und was denn da wohl schon blüht. (Ich denke, dass macht jeder Gartenbesitzer so, gelle!?) Ich komme an meine Maiglöckchenecke. Und was sehe ich da? Nix, rein gar nichts! Was ist denn da passiert? Ich knie nieder und traue meinen Augen nicht. Ausgebuddelt. Kein einziges Maiglöckchen mehr zu sehen. Zurück zum Haus. "Hast du die Maiglöckchen ausgebuddelt?", vorwurfsvoll blicke ich meinen Göttergatten an. "Hatten wir Maiglöckchen?", mein Göttergatte blickt mich unschuldig an. "Ja, hatten wir!", stirnrunzelnd überlege ich. Nein, mein Göttergatte war es bestimmt nicht. Ohne ihm was wollen, er würde nicht freiwillig buddeln. Am nächsten Morgen klopft es an der Hoftür. Mein Papa. "Guten Morgen!", raffe ich mich auf. Es ist sechs Uhr in der Früh. "Guten Morgen!", wohl gelaunt erwidert mein Vater meinen Gruß. Da kommt mir eine Idee: "Papa?! Hast du gestern die Maiglöckchen ausgebuddelt." Mein Vater schaut mich herausfordernd und (k)ein wenig schuldbewusst an. "Ja, habe ich. Die sind schon entsorgt. Das ist viel zu gefährlich mit den ganzen Kindern hier immer. Weißt du denn nicht, dass sie giftig sind?!" "Mensch, Papa! Die Jungs wissen doch was sie im Garten nehmen dürfen, und was nicht.", ich verdrehe genervt die Augen. "Ja, deine!!", damit ist das Thema für meinen Vater erledigt und er greift nach seiner Tasse grünen Tee, die mittlerweile vor ihm steht. Aaargh!!!

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