Freitag, 20. Dezember 2019

Weihnachtskartenglück


Guten Morgen, meine Lieben! Kommt doch rein und setzt Euch zu mir, ich nutze gerade die frühen Stunden um noch schnell ein paar Weihnachtsgrüße auf den Weg zu bringen. Ich kann es gar nicht glauben, in vier Tagen ist schon Heiligabend und irgendwie liegt tatsächlich ein Duft von Heimlichkeiten hier bei uns in der Luft. Möchtet Ihr auch eine Tasse Tee oder lieber eine Tasse Kaffee? Auch Plätzchen sind noch da, mein Patentöchterlein und ich sind doch fleißig gewesen. Habt Ihr meine Leine an unserem Weichholzbuffet mit den hübschen Weihnachtskarten gesehen? Ich finde Eure Weihnachtspost einfach wunderbar! In den letzten Tagen sind noch einige Karten dazugekommen und deshalb geht noch ein liebes Dankeschön an Nadia für ihre entzückende Katzenweihnachtskarte und ihren lieben Worte, an Birgitt für ihre traumhaft schöne gestickte Sternenkarte, an Nicole für ihre elegante Weihnachtskarte und dem entzückenden Holzanhänger, an Susanne für ihre sternenglänzende Weihnachtspost, an Varis für ihren fröhlichen Weihnachtsmanngruß und an Mano, die mit ihrer lustigen Weihnachtskarte besonders meinen Sohnemann zum Kichern brachte. Vielen Dank Euch allen! So, meine Lieben. Nun muss ich auch leider schon wieder 'bis bald' sagen, denn ich muss noch einen Beitrag für morgen vorbereiten. Da darf ich nämlich bei Nicole's "Reise durch den Advent" das 21. Türchen sein. Ihr ahnt bestimmt schon wohin wir gehen werden, oder?! Na, klar - ab in den Wald: Wir feiern Waldweihnachten! Also, vielleicht bis morgen?

Ganz liebe vorweihnachtliche Grüße,
 Nicole



P.S. Habt Ihr das kleine blaue Krümelmonster entdeckt? Ich höre es deutlich "Kekse!" rufen.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Ein bewährtes Plätzchenrezept: Engelsaugen


Im Hintergrund läuft leise "Leise rieselt der Schnee" und ein Duft von warmen Weihnachtsplätzchen liegt in der Luft. Mein Patentöchterlein und ich haben gebacken, nur noch ein paar Minuten dann können die letzten Plätzchen aus dem Ofen geholt werden. Wir haben 'Engelsaugen' gemacht und schon der ungebackene Teig und ab und an ein Löffelchen selbstgemachtes Himbeergelee hat uns den Nachmittag versüßt. "Nicole, darf ich ein paar Nüsse knacken?", mein Patenkind sieht fragend an. "Aber natürlich dafür steht der Korb ja auf dem Tisch!", antworte ich vergnügt und setze mich neben mein Patentöchterlein auf das Sofa, "Ich werde mir eine Clementine schälen. Möchtest du auch ein Stück, Liebes?!". "Gerne, Nicole!", antwortet mein Patenkind beschäftigt, denn Walnüsse zu knacken ist eine große Kunst. Für einen Moment ist nur das Springen der Nussschale und das Knistern des Ofens zu hören. Mein Patentöchterlein nimmt sich zu ihrer Walnuss auch noch ein Stückchen Clementine, riecht innig daran und seufzt dann aus ganzem Herzen: "Hachz.. mir ist heute schon ganz weihnachtlich, Nicole.".


Zutaten
  • 240 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 2 Eigelb (oder 3 Zwerghühnereier)
  • 70 g Puderzucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • abgeriebene Bio-Zitronen-Schale
  • 1 Prise Salz
  • Himbeerkonfitüre 
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Für 1 Stunde kalt stellen. Den Backofen auf 180° Grad Umluft vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf das Backblech setzen, dann mit einem bemehlten Kochlöffel-Stiel jeweils ein Loch in die Kugeln bohren. Vorsicht - bitte nicht durchbohren! Zum Schluss die Konfitüre glatt rühren und mit einem Teelöffel in die Vertiefungen der Teigkugeln füllen. Im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen. Auskühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.


Montag, 16. Dezember 2019

Wunderbare Weihnachtspost (oder "Ein frostiger Morgen")


Heute möchte ich mich noch bei all' den lieben Menschen bedanken, die mich in der Vorweihnachtszeit mit ihrer liebevollen Weihnachtspost zum Lächeln gebracht haben. Fangen wir an: Claudia schickte uns direkt am Anfang eine zauberhafte fuchsige Adventskalenderkarte und von der lieben Taija erreichte mich ein Weihnachtsbaumwald-Karte. Von Kirsten kam eine herzige Weihnachtskarte mit einem zauberhaften grünen Perlenstern bei mir an und die liebe Babsy schickte klassische Weihnachtsgrüße mit ganz lieben Worten auf den Weg. Ganz besonders möchte ich hübsche Packerl von Frau Nima erwähnen. Sie verwöhnte mich mit einem total tollen selbstgestrickten Tuch, wunderbaren Tee und einer lieben Adventskalenderkarte. Von Grit, einer lieben Leserin ohne Blog, bekam ich neben einer hübschen selbstgemachten Engelskarte ein wohlriechendes und supersüß verpacktes Dresdner Badesalz geschenkt und kurz nachdem ein wundervoller Weihnachtsstrauß von Eva mein Herz zum Hüpfen brachte, landete auch noch von ihr eine feine, sternenreiche Weihnachtskarte bei uns im Briefkasten. Die liebe Lene verwöhnte mich mit einer zauberhaften Engelskarte, einen Holzperlen-Engel zum Selberbasteln und einer weihnachtsroten Tüte gefüllt mit Dingen und Anweisungen, die einen 15 Minuten-Advent versprachen.

Mein Herz ist dank Euch weihnachtlich erfüllt.
DANKESCHÖN!



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Freitag, 13. Dezember 2019

Weihnachten in der alten Zechensiedlung


Guten Morgen, Ihr Lieben! Letzte Woche habe ich eine ganz wunderbare Überraschung von der lieben Eva erhalten. Ein bildhübscher weihnachtlicher Strauß kam per Post zu mir geflogen. Was für eine Freude! Eva, hab' ganz vielen lieben Dank dafür. Beim Anblick der goldglänzenden Weihnachtskugeln geschah etwas Unerwartetes für mich. Ich dachte an die Weihnachten meiner Kindheit, an das goldene Engelshaar im Christbaum bei Onkel Horst und Tante Else und an den sparsamen Christbaumschmuck in meinem Elternhaus. Ich erinnerte mich an dünnen Muckefuck, an die goldrandigen Sammeltassen meiner Oma und sah in Gedanken meinen großen Bruder im Wohnzimmer vor unserem Tannenbaum stehen, während ich kleine Göre es kaum abwarten konnte ins Wohnzimmer zu kommen, um zu gucken, was mir das Christkind Feines gebracht hatte. Plötzlich saß ich in meinem eigenen Wohnzimmer umgeben von alten Schachteln gefüllt mit noch älteren Weihnachtsbaumschmuck, vergilbten Fotoalben und gestickten, mit Kaffeeflecken verzierten Tischdecken. Unter Lachen und Weinen habe ich meinen "Männern" kleine Weihnachts- und Alltagsgeschichten aus meiner Kindheit erzählt, habe alte Fotos gezeigt und mich selber über so manche Begebenheit gewundert, denn in unserer alten Zechensiedlung gab es in meiner Kindheit weder Abwasserkanäle noch gut funktionierende Stromleitungen. Frischwasser wurde ganz oft noch an der Pumpe geholt und geheizt wurde ausschließlich mit Kohleöfen. Erst Anfang der 1990er wurde "meine" Straße saniert. Stellt Euch das einmal vor! Rückblickend gesehen hinkten wir in der alten Zechensiedlung fast zwanzig Jahre hinterher. Und dennoch.. würde ich mir die damaligen Zeiten, wo Loyalität, Respekt, Zusammenhalt und Mitgefühl gelebt wurden, zurück wünschen. 

In diesem Sinne wünsche ich Euch 
ein heimeliges drittes Adventswochenende.
Herzlichst, Nicole

Dienstag, 10. Dezember 2019

Weihnachtliche Waldtierfreuden


"Mama, wollen wir denn auch in diesem Jahr den Tieren im Wald eine kleine Weihnachtsfreude bereiten?", mein Sohnemann sieht mich fragend an. Ich nicke lächelnd: "Aber natürlich! Was glaubst du denn?!". "Dann ist ja gut.", mein Sohnemann guckt aufmerksam nach draußen, "Sollen wir vielleicht jetzt schon mal alles vorbereiten, Mama? Die Sonne ist noch nicht untergegangen. Was für ein Glück, dass bei mir die letzten beiden Schulstunden ausgefallen sind.". "Das finde ich auch!", antworte ich vergnügt, "Ich suche schnell alle Materialien zusammen, dann kann es losgehen. Allerdings habe ich nicht alles da und leider auch keine neue Ideen.". Mein Sohnemann winkt lässig ab: "Egal, Mama! Wir nehmen einfach das was da ist!".




Unsere DIY's zur Winterfütterung von Wildtieren:

Vergangene Waldweihnachten: >hier<