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Sonntag, 29. Dezember 2013

Der Bergweg



In einem kleinen Örtchen nicht weit von uns entfernt gibt es einen kleinen urwüchsigen Wald. Dieses Wäldchen liegt auf einer kleinen Anhöhe und die Menschen in dieser Gegend haben den Weg, der hinauf in den Wald führt, "Bergweg" genannt. (Kaum steigt ein Weg hier bei uns einbissel an, ist es auch schon ein Bergweg... schmunzel!) Da es ein Bergweg ist, liegt versteckt im Wald auch ein kleines Tal und in diesem Tal steht eine wunderschöne, denkmalgeschützte Hofanlage mit Scheune aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Umgeben nur von Wald und einer kleinen Weide. Auf dieser Weide wohnen seltene vierhörnige Jakob-Schafe und eine kleine Schar bunte Hausgänse (es scheint als wären hier ein paar der Vorfahren Toulouser-Gänse gewesen!). Eine wahre Augenweide! "Hier würde ich sofort einziehen!", seufze ich und schaue ein wenig neiderfüllt auf den wunderschönen Hof. Die Sonne scheint durch die hohen Bäume und übrig gebliebene Regentropfen blitzen überall silbrig auf. Zwei große Hunde kommen bellend die lange gekieste Auffahrt herunter gelaufen und Julie bellt (!) vor lauter Aufregung. Mein Göttergatte fasst die Leine kürzer, besänftigt Julie und schaut mich lächelnd an: "Ja, nicht wahr?! Alleine schon, der Standort: Weit ab von allem, aber trotzdem alles erreichbar!". Ich nicke träumend: "Und dann dieses schöne alte Backsteinhaus. Schau mal die Fensterläden!". Versonnen gehen mein Göttergatte und ich mit Julie den Bergweg weiter hinauf. "Die Tiere dürften da bleiben und für mein Viehzeug wäre auch noch Platz genug!", spinne ich seufzend meinen Traum weiter und mein Göttergatte stellt wohl in Gedanken schon seine Bogenzielscheibe auf.

1 Kommentar:

  1. oh jaa..
    da würde ich nich auch wohl fühlen ;)
    liebe Grüße
    Rosi

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