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Donnerstag, 16. Mai 2013

Küken-Alarm

Gestern Abend klingelt es an der Tür. Mein freundlicher Hühner-Nachbar und stolzer Besitzer einer wunderbaren Leihglucke steht vor der Tür. "Guten Abend!", er grinst meinen Göttergatten an, "Ist deine Frau da?!" Aber bevor mein Göttergatte was sagen kann, stehe ich hinter ihm. Mein Hühner-Nachbar sieht mich wissend an. "Sind schon welche geschlüpft?", mir ist klar, dass er nur deswegen vor unserer Tür steht. Er nickt lächelnd: "Drei Stück. Hast du noch Aufzuchtfutter?" Ein Schreck fährt mir durch die Glieder: "Nein...!!" "Nicht schlimm!", beruhigt er mich, "das brauchen wir eh erst Morgen! Magst du mal gucken kommen?" Das muss er mir nicht zwei Mal sagen. So schnell ich kann, ziehe ich meine Schuhe an und folge ihm. Meine Freundin, die zufällig gerade auch noch um die Ecke kommt, zögert nicht lange und folgt uns auch. Im Gleichschritt laufen wir über den gepflegten Rasen bis hin zum Hühner-Gehege. In einer stillen Ecke ist extra ein eingezäunter Aufzuchtbereich, mit einer Brutkiste. "Halt mal den Deckel hoch!", fordert mich mein Nachbar auf. Gesagt, getan. Er greift sich das weiße Seidenhuhn, obwohl es sich mit Flügeln und Schnabel wehrt. Laut gackernd beschwert es sich, doch mein Nachbar hält es sicher fest. Da! Im Nest sitzen mittlerweile vier kleine schwarze Federknäulchen. Allerliebst!! Meine Freundin und ich sind entzückt. Ich mache noch schnell ein Foto für meine Jungs (und meinen Blog) und dann darf die Glucke auch schon wieder zu ihren Küken. Heute Morgen bin ich direkt um acht Uhr zum Raiffeisenmarkt gefahren und habe Aufzuchtfutter gekauft. Wie gut das ich heute frei habe!

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