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Samstag, 11. Mai 2013

Spargelzeit

Endlich ist es wieder soweit: Spargelzeit. Lange genug  haben wir ja auch darauf gewartet. Mein Göttergatte und ich lieben Spargel. Ob ganz klassisch, weißer Spargel, mit neuen Kartoffeln, Schinken und geschmolzener Butter, oder mediterran mit grünem Spargel, Tomaten, Feta und Pasta. Beides wird von uns gern verschmaust. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen (er kam aus Kleve), für ihn war die Spargelsaison echt ein Graus, denn er mochte weder Spargel noch Erdbeeren. Und das hier am linken Niederrhein! Welch' Fauxpas! Wusstet Ihr, dass der Spargel um etwa 1.000 n. Chr. das erste Mal schriftlich in England erwähnt wurde? Allerdings pflanzten ihn schon die Ägypter und die Römer an. Die alten Römer hatten sogar eine Redewendung indem der Spargel vorkam "So schnell wie Spargel gekocht ist", damit war gemeint, wie schnell etwas fertig sei. Spargel ist reich an Asparaginsäure (was nicht verwunderlich ist, denn der botanische Name lautet: Asparagus) die die Nierentätigkeit anregt und eine entwässernde Wirkung hat. Außerdem beinhaltet Spargel größere Mengen an Vitaminen und Mineralstoffe. Ein Kilo Spargel hat nur 210 Kalorien, denn er besteht zu 95% aus Wasser. Wenn Ihr frischen Spargel einkaufen wollt, erkennt Ihr ihn an folgenden Merkmalen: Feste Stangen, bricht leicht, wenig biegsam. Saftige Schnittenden. Frischer Spargel quietscht, wenn Ihr mehrere Stangen aneinander reibt. Wenn der Spargel säuerlich riecht, ist er nicht mehr frisch. Wirklich frischen Spargel könnt Ihr einige Tage lang (in ein feuchtes Küchenhandtuch gewickelt) im Kühlschrank aufbewahren. Also, los! Ran an den Spargel.

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